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Die Geschichte des "Humborg Pferdchens" |
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Das Pferdchen ist kein Westfale, sondern ein Trakehner !
Der Vater des Gründers unserer Firma war Pferdehändler. Ludwig Humborg verkaufte Kutschpferde aus Ostpreußen. Er stellte vier und sechs Pferde zusammen, die gleich groß waren und auch die gleiche Zeichnung hatten, an den Fesseln weiß waren (weiße Stiefel) und/oder an der Stirn gleichgroße Blessen trugen. Man nennt sie Passpferde. Sie wurden zusammen 2- und 3-spännig vor Kutschen gefahren. |
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Ludwig Humborg kaufte diese Pferde im Frühjahr und Herbst auf den bekannten Pferdemärkten in Ostpreußen. Zu der damaligen Zeit war es schwierig von Bad Driburg nach dort zu kommen. Es ist noch bekannt, daß Ludwig Humborg mit seinen Leuten zu Fuß nach Hannover gehen mußte, da es keine Bahnverbindung gab.
Von dort aus fuhr er mit dem Zug nach Berlin. In der Nähe hatte er Bauern, die ihm die Pferde gängig machten (zuritten). Sie mußten einen Sommer über auf den Feldern arbeiten, damit sie sich kennenlernten und zusammen gingen. Im nächsten Jahr verkaufte er die Pferde an den Adel und wohlhabende Bürgerfamilien in Berlin und bis Hannover. |
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